Haarausfall und die Wechseljahre – ein zentraler Wendepunkt im Leben

Die Wechseljahre oder auch Menopause genannt ist ein Punkt im Leben, mit dem man sich in jungen Jahren noch nicht auseinander setzt. Doch im Laufe der Jahre ist man immer mehr gewillt, sich über diese Phase und deren Veränderungen wie beispielsweise dem Haarausfall in den Wechseljahren zu informieren.

Zunächst sei gesagt, dass die Wechseljahre ein zentraler Wendepunkt im Leben eines jeden Menschen darstellen, da in dieser Phase eine hormonelle Umstellung stattfindet, über die man am besten bereits im Vorfeld Bescheid weiß, um diese Phase so hinzunehmen wie sie ist und nicht Gefahr läuft Depressionen zu bekommen. Insbesondere bei Frauen wird nicht nur die Lust auf körperliche Nähe gezügelt, sondern gerade der Haarausfall macht vielen zu schaffen. Zugegeben, beim männlichen Geschlecht sorgt eine Glatze oder zumindest sehr kurze Haare häufig dafür, dass sich eine gewisse Ausstrahlung breit macht, doch bei Frauen kann man dies nicht wirklich sagen. Frauen wollen auch gerne während den Wechseljahren ihre lockige Mähne oder welche Frisur sie auch bevorzugen behalten.

Das Problem während der Wechseljahre ist nicht nur, dass die Haare immer weniger werden, sondern sie werden im Laufe der Zeit auch spröde, dünn und brüchig. Der Grund für diese negative Veränderung während der Wechseljahre liegt an einem sinkenden Östrogenspiegel. Durch diesen geringeren Östrogenspiegel kann auch die Versorgung der Haarwurzeln mit Nährstoffen und Vitaminen geschwächt werden. Zudem kann es erbbedingt dazu kommen, dass das körpereigene Sexualhormon Testosteron im Überschuss produziert wird. Ein zu hoher Testosteronspiegel kann nicht nur das Haarwachstum senken, sondern wirkt sich auch negativ auf die Haarwurzeln aus und im schlimmsten Falle sterben diese ab.

Man kann in dieser prekären Lebensphase Abhilfe verschaffen, indem man den Körper vermehrt mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Zum einen sollte dies wie bereits in jungen Jahren durch die Ernährung geschehen und zum anderen gibt es mittlerweile spezielle Produkte, die den Haarausfall in den Wechseljahren verlangsamen, so dass man noch ein paar Jahre länger mit seiner gesunden Haarpracht durch das Leben ziehen kann. Hierzu muss man nicht zwangsläufig auf chemisch erstellte Produkte zurückgreifen, denn es gibt auch eine Menge pflanzlicher Mittel wie die Samen des Bockshornklees, welche durch Studien getestet und als wirksam befunden wurden. Hierzu sollte man sich am besten mit seinem Arzt auseinandersetzten, um auf Nummer Sicher zu sein.

Die Wirkung solcher pflanzlichen Produkte hängt mit den Inhaltsstoffen, die auch als bioaktive Substanzen bezeichnet werden, zusammen. Stoffe wie Phytohormon Diosgenin wirken sich positiv auf das Haarwachstum aus und können die Haarwurzel resistenter machen. Berichten zufolge können solche bioaktiven Substanzen auch die Überproduktion von körpereigenem Testosteron senken, so dass einem anlagebedingten Haarausfall in den Wechseljahren entgegengewirkt werden kann.

Nichtsdestotrotz sollte man die vielen auf dem Markt verfügbaren Produkte nicht als “Wundermittel gegen Haarausfall” betrachten, wie sie in manchen einschlägigen Magazinen angepriesen werden, sondern auch diese Produkte stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Am allerbesten ist es mit Hilfe ausgewählter Produkte dem Haarausfall in den Wechseljahren entgegenzuwirken und sich zeitgleich mit dieser Phase des Lebens auseinanderzusetzen und sich damit abzufinden. Auf diese Weise sind Sie auf dem richtigen Weg, das Leben auch im Alter in vollen Zügen genießen zu können.