Temporäre Ursachen für den Haarausfall

Wenn man morgens vor dem Spiegel steht und mit Entsetzen feststellen muss, dass die Haarpracht an machen Stellen vom Ausfallen bedroht ist, rechnet Frau natürlich gleich mit dem Schlimmsten. Doch Haarausfall ist noch kein Grund zum Beinbruch, denn es kann sich um einen temporären Haarausfall handeln, der nur von kurzer Dauer ist und von selbst wieder verschwindet.

Einige Beispiele für temporär auftretenden Haarausfall können unter anderem verschiedene Medikamente, Stress, eine Veränderung des Hormonhaushaltes während der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, aber auch Ernährungsfehler sein. Bei diesen Arten des Haarausfalls muss man sich keine allzu großen Sorgen machen, denn in den meisten Fällen ist noch keine Behandlung nötig und mit einem großen Maß an Geduld und Durchhaltevermögen wird Frau auch diese Phasen überstehen. Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen für temporären Haarausfall bei Frauen erläutert:

Haarausfall aufgrund jahreszeitlicher Schwankungen
Im Mai beginnen nicht nur die Bäume zu blühen, sondern auch der Haarwuchs erlebt in der Frühlingszeit einen Schub. Im Gegensatz ist es im Herbst so, dass man auch damit rechnen muss, dass nicht nur die Blätter der Bäume weniger werden,sondern auch der Haarwuchs langsamer wird und doppelt so stark ausgehen können als es m Frühjahr der Fall ist. Gewappnet mit diesem Wissen kann sich Frau schnell ein Bild machen, warum gerade im Herbst die Kosmetikindustrie auf Hochtouren läuft und spezielle Haarprodukte verkaufen möchte! Sollten Sie im Herbst einen leicht erhöhten Haarausfall verzeichnen, brauchen Sie sich also überhaupt keine Gedanken zu machen.

Zu viel Styling kann zu Haarausfall führen!

Auch wenn Frau stets gut aussehen möchte, sollte man sich bewusst machen, dass es Haarkosmetika gibt, deren Inhaltsstoffe Chemikalien sind, die der Haarpracht überhaupt nicht zu Gute kommen. In den schlimmsten Fällen können diese sogar die Haarwurzeln schädigen, so dass man schneller Haarausfall erleidet als einem Recht ist. Zwei dieser Stoffe sind Wasserstoffperoxid und Thioglykolat. Diese Stoffe befinden sich häufig in Produkten die zum Färben der Haare, für Dauerwellen oder zum Glätten von Kraushaar verwendet werden. Glücklicherweise wendet man solche Produkte nur selten an, doch sollte man dennoch beim Kauf einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

Der Faktor Stress – Gift für die Haare

Haarausfall bei der Frau kann auch durch Stress verursacht werden. Gerade die besonders emotionalen Situationen wie der Tod einer nahestehenden Person oder der Verlust des Arbeitsplatzes können Frau nicht nur auf psychischer Ebene belasten, sondern auch dafür sorgen, dass die Haare vermehrt ausfallen. Doch auch hier handelt es Sihl um eine temporäre Erscheinung und sobald diese emotionale Phase vorüber ist, wird auch der Haarausfall wieder weniger.

Das Problem beim Haarausfall durch Stress ist, dass es sich um einen kleinen Teufelskreis handelt. Wenn eine Frau aufgrund externer Umstände sowieso schon stark unter Stress steht und dann auch noch bemerkt dass die Haare ausfallen, wird dies in den meisten Fällen zusätzlichen Stress hervorrufen. In solchen Fällen sollte man externe Hilfe in Anspruch nehmen, um dem angesammelten Stress schnell Einhalt zu gewähren.

Auch wenn es einfacher gesagt als getan ist, braucht sich Frau in den oben genannten Situationen nicht allzu viele Gedanken machen. Dennoch kann es nicht schaden, dem Hausarzt einen kleinen Besuch abzustatten, sollte der Haarausfall mehrere Wochen andauern.